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Spätes Mutterglück mit über 50
Di, 2/08/16 – 8:31 | Kommentare deaktiviert

Schweizerinnen werden mittlerweile im Durchschnitt später Mütter als noch vor etwa 25 Jahren. Lag das Durchschnittsalter für werdende Mütter in der Schweiz 1990 noch bei 27,6, erreicht der Durchschnitt heute 30,7 Jahre. Ein nicht problemloser Trend ist dabei die steigende Zahl der Ü-50 Geburten. Sehr späte Mütter müssen eventuell in besonderem Masse sowohl gesundheitliche als auch finanzielle Aspekte bei ihrer Mutterschaft berücksichtigen.

Prominente Ü-50 Mamas machen es vor

Es ist noch nicht allzu lange her, dass die italienische Rocksängerin Gianna Nannini im Alter von 54 Jahren schwanger wurde. Ganz aktuell gesellt sich der US-amerikanische Pop-Star Janet Jackson zu den Frauen, die in einem für eine Mutterschaft hohen Alter ein Baby zur Welt bringen. Nun mag man einwenden, dass Stars generell etwas anders als andere Menschen ticken. Wer aber spätes Muttersein auf die Welt der Prominenten reduziert, sieht sich spätestens beim Blick auf die Schweizer Geburtsstatistiken getäuscht.

Im Jahr 2015 haben immerhin knapp 30 Frauen im Alter von über 50 Jahren in der Schweiz ein Kind zur Welt gebracht. Vor 16 Jahren lag diese Zahl gerade einmal bei vier. Unter den 30 frisch gebackenen Mamas waren drei zum Zeitpunkt der Geburt sogar über 60 Jahre alt.

Eizellen aus dem Ausland

Sieht man es von der biologischen Seite aus, stellt bereits das Schwangerwerden für ältere Frauen eine echte Herausforderung dar. Ohne eine hormonelle Behandlungen oder eine Eizellenspende ist es oft nicht möglich, ein Kind auszutragen. Das Berner Inselspital ist ein Beispiel für ein Spital, das sich um Patienten aller Altersklassen beim Thema „Künstliche Befruchtung“ kümmert.

Die sogenannte In-Vitro-Befruchtung ist für junge Paare mit Empfängnisproblemen oft die einzige Chance auf ein eigenes Kind. Aber auch Seniorinnen nehmen innovative Schwangerschaftstechniken mittlerweile häufiger in Anspruch. So wird Daniel Surbek, Chefarzt für Geburtshilfe im Inselspital, in der Zeitung 20Minuten mit der Aussage zitiert, dass mittlerweile immer mehr Frauen im Alter über 50 Jahren eine Eizellenspende in Anspruch nehmen möchten.

Anders als bei der eingangs erwähnten In-Vitro-Behandlung für junge Paare muss sich die Frau hier jedoch eine fremde Spenderzelle einpflanzen lassen. Dies ist bisher in der Schweiz nicht erlaubt. In europäischen Ländern wie Spanien gilt solch ein Verbot jedoch nicht. Hier existiert aber eine gesetzliche Altersobergrenze von 60 Jahren. Wer dieses Alter überschreitet, kann nur noch in Ländern wie Russland oder der Ukraine behandelt werden.

Hohe Risiken für Mutter und Kind

Eine normale Geburt ist im Alter von 50 Jahre kaum noch möglich. Die meisten späten Mütter benötigen daher einen Kaiserschnitt. Während der Schwangerschaft kann es zudem mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu Diabetes oder Schwangerschaftsvergiftung kommen. Die hohe körperliche Belastung setzt den werdenden Müttern oft sehr stark zu. Eine erhöhte Gefahr von Fehlbildungen des Kindes gibt es jedoch nicht, da die Spenderzelle von einer jungen Frau stammt.

Trotz der möglichen Risiken, kann man davon ausgehen, dass die Anzahl der Ü-50 Schwangerschaften in Zukunft ansteigt. Das gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass das Thema der legalen Eizellenspende immer wieder in der Schweiz diskutiert wird. Die Änderung der aktuellen Gesetzeslage würde vielen Frauen Türen für die Erfüllung eines späten Kinderwunsches öffnen.

Kinderkriegen im Rentenalter

Die gesundheitlichen Bedenken sind bei einer solchen Schwangerschaft nicht das einzige Problem. Eine Ü-50 Geburt wirft auch einen ethischen Aspekt auf. Ist es vertretbar, ein Kind in die Welt zu setzen, wenn die eigene Lebenserwartung unter Umständen nicht ausreichend ist, um es grosszuziehen? Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht.

Etwas einfacher zu beantworten, aber dennoch wichtig, sind Fragen, wie die Elternschaft und das Aufwachsen des Kindes finanziert wird. Hat man nicht ausreichend finanziell vorgesorgt, kann die Umstellung vom Arbeitseinkommen auf eine Rentenzahlung zu einem finanziellen Engpass führen. Die Rentenkasse leidet darunter, dass das delikate Gleichgewicht zwischen Einzahlungen und Auszahlungen immer mehr aus der Balance gerät. Eine Hauptursache dafür: Die Lebenserwartung der Schweizer steigt stetig an, während die Geburtenraten sinken.

Das bedeutet nicht zuletzt: Es wird weniger in die Rentenkassen eingezahlt als für eine ausreichende Rente aller SeniorInnen in der Schweiz ausgegeben werden muss. Für den Durchschnittsverdiener reichen die klassischen Rentenzahlungen deshalb oft nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstil beizubehalten. Wird die Familie dann kurz vor dem Renteneintritt noch um eine Person erweitert, wird es nochmals komplizierter, einen angenehmen Lebensabend über die AHV-Rente zu finanzieren. Eine frühzeitige private Vorsorge kann hier zumindest Entlastung auf finanzieller Seite bedeuten.

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