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Vorsorge hilft gegen Ängste

Publiziert von admin am Samstag, 16 Mai 2009Kein Kommentar

finanzkriseAls man in den 1980er Jahren den Ausbruch eines weltweiten Krieges als die grösste Gefahr betrachtete, die dem Menschen widerfahren könnte, rüstete man sich unter dem Motto „Kluger Rat – Notvorrat“. Die Idee dahinter war, für schlechtere Zeiten genug Essensvorräte zu haben. Heute glaubt kaum jemand daran, dass man in der Schweiz verhungern könnte. Das 2008 letztmals erhobene „Angstbarometer“ weist denn auch hohe ökonomisch-soziale Ängste aus, was nichts anderes bedeutet, als dass die Menschen befürchten, das Geld reiche im späteren Leben nicht mehr aus. Diese Befürchtung gründet auf der Tatsache, dass im gleichen Jahr rund eine Million Menschen von einer Sozialeinrichtung Leistungen bezogen haben. Neben der AHV sind das insbesondere Ergänzungsleistungen, IV-Beiträge und Arbeitslosenentschädigungen. Auch der weitum befürchtete Gang aufs Sozialamt ist ein Schritt, den immer mehr Menschen gehen müssen, weil das Unvorhergesehene eingetroffen ist.

Sicher, die Leistungen der Sozialwerke sind eine wichtige Hilfe, um über die Runden zu kommen. Die Schweiz geniesst wohl eine der sozialsten Netzwerke weltweit. Auf der anderen Seite droht das System zusammenzubrechen, wenn die Kosten zur Leistungsdeckung weiterhin steigen sollten. Der durchschnittliche Arbeitnehmer zahlt heute rund 20% seines Einkommens an obligatorische Versicherungen, von denen heute längst nicht mehr sicher ist, ob es sie im Bedarfsfall noch geben wird. Dazu kommt, dass die Lebenserwartung steigt und der Lebensstandard dabei nicht abnimmt, was unweigerlich steigende Lebenserhaltungskosten mit sich bringt. Zwei Beispiele: Artikel des täglichen Bedarfs kosten hierzulande noch immer 20 bis 30 Prozent mehr als im nahen Ausland. Die Preise für neue Medikamente liegen bis zu dreimal so hoch wie vergleichbare Mittel vor zehn Jahren.

Was liegt also näher, als die eigenen Ansprüche zu prüfen und unter Berücksichtigung des sozialen Umfelds, entsprechende Vorsorge zu betreiben. Das soziale Umfeld umfasst dabei nicht nur die staatlichen und beruflichen Einrichtungen, sondern zieht auch das persönliche Umfeld und die eigene Vermögenslage in Betracht. Das bedeutet, dass Sie schon weit vor der Pensionierung mit Ihren Angehörigen besprechen müssen, ob die spätere Pflege durch die Kinder möglich ist oder ob Mittel geäufnet werden sollen, zum Beispiel für ein Pflegeheim. Ihr Vermögensstand entscheidet nicht nur über dies, sondern auch darüber, welche Vorsorgeplanung für Sie die passende ist. Arbeitenden mit geringem Vermögen wird geraten, über kapitalbildende Prämien vorzusorgen, während grössere Geldreserven steuerbegünstigt in Einmaleinlagen oder Fondspolicen einbezahlt werden können.

Fazit: Welches die richtige Art der Vorsorge ist, hängt von drei Dingen ab: dem Einkommen, dem Vermögen und dem sozialen Umfeld. Keines dieser drei Faktoren ist aber in der Lage, eine persönliche Vorsorge gänzlich zu ersetzen. Auch unter Einbezug der staatlichen und beruflichen Vorsorgeeinrichtungen entsteht nach der Pensionierung fast in jedem Fall eine Vorsorgelücke. Prüfen Sie jetzt ihre individuelle Vorsorgelage und lassen Sie sich ein vom Vorsorgeratgeber ein unabhängiges und unverbindliches Angebot unterbreiten, damit Sie künftig nicht mehr zu jenen zählen, die um den letzten Lebensabschnitt finanzielle Ängste haben müssen.

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