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Die grössten Vorsorgeirrtümer

Publiziert von admin am Dienstag, 23 Juni 2009Kein Kommentar

VorsorgeirrtümerDie einen sagen, es sei nie zu früh um eine private Vorsorge abzuschliessen. Andere wiederum empfehlen, dies im Alter von rund 40 Jahren zu tun. Wir legen ein Argument zur allgemeinen Verwirrung drauf und sagen, es ist nie zu spät für die private Vorsorge. Will heissen: Es gibt keinen falschen Zeitpunkt für die Vorsorge, sondern nur falsche Argumente. Die grössten Irrtümer im Zusammenhang mit der Vorsorge.

1. Meine Kinder sind meine Rente

Noch bis vor wenigen Jahren galten Kinder als die Sicherung der Altersvorsorge. Einerseits würden sie die „Alten“ später umsorgen, andererseits sollten deren AHV-Beiträge die laufenden Renten finanzieren. Zwei Gründe machen dieser Theorie dicke Striche durch die Rechnung. Einerseits ist das traditionelle Familiengefüge nicht mehr das gleiche wie früher, was insbesondere an überfüllten Altersheimen bemerkbar wird. Aber auch die AHV wird mit dem Hintergrund rückläufiger Geburtenzahlen, ohne besondere Massnahmen nicht mehr finanzierbar sein. Zu diesen Massnahmen gehören Rentenkürzungen und Prämienerhöhungen – Ein teures Spiel.

2. Ich werde viel Geld erben

Es gibt nicht nur arme Alte, sondern auch überaus wohlhabende. Wer bei seiner Rentenplanung offen genug ist, über mögliche Erbschaften zu sprechen, tut schon mal einen wichtigen Schritt bei der Vermeidung von Missverständnissen. Wichtig zu wissen: Dass die eigenen Eltern noch lange leben ist nicht nur eine Hoffnung, sondern in den meisten Fällen auch eine Wahrscheinlichkeit. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Fortschritte in der Medizin und zunehmend gesunde Lebensweisen lassen viele Menschen ein erfülltes und vor allem langes Leben leben. Dies hat zur Folge, dass das vermeintlich grosse Vermögen im Verlaufe des Lebensabends vollständig aufgebracht wird. Das gilt besonders, wenn die Pflege ganz untraditionell nicht zu Hause, sondern in einem Pflegeheim erbracht wird.

3. Ich habe eine gute Pensionskasse

Wer vor der Jahrtausendwende pensioniert wurde, konnte auf üppige Leistungen seiner Pensionskasse (PK) zählen. Neben dem geäufneten Kapital, das sich mit mindestens 4% Jahreszins vermehrt hatte, profitieren viele Versicherte von Vergünstigungen auf Mieten oder Abonnements, einige bekommen das Halbtax-Abo geschenkt, wieder andere profitieren von Vergünstigungen. Nun hat sich die Lage für arbeitende Menschen die künftig pensioniert werden aber dramatisch verschlechtert. Die Mindestverzinsung auf das PK-Guthaben wurde halbiert und wird kaum mehr freiwillig angehoben. Weil die Reserven der Kassen sinken, werden keine überobligatorische Leistungen mehr ausbezahlt. Halbtax-Abo und Vergünstigungen fallen somit weg. Dazu kommt, dass per Gesetz der Umwandlungssatz gesenkt wurde, was eine deutliche Rentenkürzung nach sich zieht. Berücksichtigt man die weiter steigende Lebenserwartung, ist bei dieser Situation nicht mit einer Entschärfung zu rechnen.

4. Ich habe ein grosses Vermögen

Es ist zwar eines der schlagkräftigsten Argumente, sich dank grossem Vermögen um die (finanzielle) Zukunft keine Sorgen machen zu müssen, aber es birgt auch ebenso grosse Gefahren. Falsch oder unglücklich angelegte Gelder können schnell verloren gehen, wie das bei der letzten Finanzkrise geschehen ist und es immer wieder passieren kann, wenn Geld spekulativ angelegt wird. Wo freier Markt herrscht, sind dem Gewinn keine Grenzen gesetzt – allerdings auch nicht dem Verlust. Wer nicht über eine eigens dafür vorgesehene Alterskapitalbildung verfügt, geniesst in den wenigsten Fällen Gläubigerschutz. Im Volksmund würde man sagen: Weg ist weg.

Unser Tipp: Vorsorge kommt nicht von alleine. Damit zu rechnen, dass es schon gut kommt, ist zwar weit verbreitet, ebenso aber der Frust, weil irgendwas dazwischen gekommen ist. Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen: Es gibt bessere Methoden um die Altersrente zu sichern, selbst wenn Sie dereinst etwas erben werden oder Ihre Kinder sich um Sie sorgen. Lassen sie sich ohne Verpflichtung eine Offerte unterbreiten, wie Sie sich mit einer 3. Säule gegen finanzielle Ausfälle versichern können. Diese Dienstleistung ist für Sie absolut kostenlos und unverbindlich.

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