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Die private Vorsorge (3.Säule)

Publiziert von Ratgeber am Mittwoch, 17 Dezember 2008Kein Kommentar

Die weitaus komplexeste Säule ist die private Vorsorge. Während man in der ersten Säule an eine zentral verwaltete Kasse gebunden ist und die zweite Säule in der Regel vom Arbeitgeber bestimmt wird, besteht bei der Wahl der zusätzlichen Absicherung freie Marktwirtschaft. Die wichtigsten Anbieter sind hierbei Banken und Versicherungen. Ihre Produkte werden in die Säulen 3a (gebundene Vorsorge) und 3b (freie Vorsorge) unterteilt. Über das in die gebundene Vorsorge einbezahlte Guthaben, zum Beispiel einer gebundenen Lebensversicherung, kann nicht ohne Weiteres verfügt werden, geniesst dafür aber steuerliche Vorteile. Gelder in der freien Vorsorge stehen dagegen jederzeit zur Verfügung, dazu gehören zum Beispiel Bankkonti oder Aktien. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:

Säule 3a

  • Nur während dem beruflichen Erwerb möglich
  • Rückkauf nur unter gesetzlichen Bestimmungen
  • Steuerbegünstigt. Erst bei der Auszahlung im Erlebensfall ist eine Steuer fällig.
  • Zu den wichtigsten Produkten gehören: Lebensversicherungen 3a, Vorsorgepolicen, Vorsorgedepots, Vorsorgekonti
  • langfristige Bindung, bis mindestens 5 Jahre vor der ordentlichen Pensionierung.
  • Begünstigung Dritter nur im gesetzlich bestimmten Rahmen.

Säule 3b

  • Steht erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Personen frei
  • Laufzeit frei wählbar
  • Rückkauf jederzeit möglich
  • Keine Steuerbegünstigung. gilt ausserdem als steuerpflichtiges Vermögen
  • Zu den wichtigsten Produkten gehören: Bankkonti, Ersparnisse, Geldanlagen, Obligationen, Aktein

Die Beiträge werden nach den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten abgestimmt. Es empfiehlt sich die Produkte miteinander zu vergleichen, da weder bei den Einlagen noch bei den Verzinsungen gesetzliche Limiten gelten. Allerdings besteht eine Obergrenze bei der von der Steuer abziehbaren Prämien in der Säule 3a. Die gültigen Oberwerte finden Sie in der Kategorie “Aktuell”. Zur Rendite lässt sich allgemein sagen, dass der einbezahlte Betrag, zuzüglich einer Mindestverzinsung bis zum ordentlichen Rückkaufstag garantiert wird. Es bestehen aber auch Modelle, bei denen die Einlagen mit einem höheren Risiko und damit verbundenen mit einer grösseren Aussicht auf Gewinn investiert werden.

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